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Ressourcen-, Personal- & Finanzplanung

Warum Sie diese 3 Bereiche verknüpfen sollten
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Sie kennen das, Ihre Projekte kommen mangels verfügbarer Personalkapazitäten nicht in der gewünschten Geschwindigkeit voran? Ihre Ergebnisprognose weicht zum Jahresende zunehmend durch nicht kalkulierte Personalveränderungen von der Realität ab?  

Um dies zu vermeiden ist eine gute Planung Voraussetzung – sowohl in Bezug auf Ressourcen, als auch auf Personal und Finanzen. Sind diese drei Planungen nicht aufeinander abgestimmt und werden konstant aneinander angepasst, ist der Projekterfolg gefährdet. Doch wie hängen Ressourcen-, Personal- und Finanzplanung eigentlich zusammen? Warum sollten diese drei Bereiche verknüpft werden und wie gelingt das? 

Wozu wird eine Ressourcenplanung gemacht? 

Die Planung von Ressourcen ist u. a. bei der Durchführung von Projekten einer der wichtigsten Schritte um die operativen, aber auch strategischen Ziele für das kommende Geschäftsjahr zu erreichen. Die wichtigsten Ressourcen sind dabei stets die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ressourcenplanung garantiert jedoch nicht unmittelbar das Erreichen eines gewünschten Ergebnisses, sie bildet vielmehr den Weg ab, auf welchem das Ziel erreicht werden soll und stellt dabei die Einhaltung der gewünschten Qualität sicher. 

Mithilfe der Ressourcenplanung soll sichergestellt werden, dass das richtige Personal, inklusive der erforderlichen Fähigkeiten, in der notwendigen Menge für die Durchführung von Projekten zur Verfügung steht. Damit stellt sie einen Teil des Projektmanagements dar. Die große Schwierigkeit der Ressourcenplanung liegt darin, ausreichend Personal einzuplanen, um die Effizienz im Unternehmen zu steigern, Ausfallzeiten durch bspw. Krankheiten mit einzukalkulieren und dennoch kein unnötiges Personal zu binden, um Stillstand und Kosten zu vermeiden. 

Welchen Einfluss hat die Personalplanung dabei? 

Aufgabe der Personalplanung ist es, den Bedarf an Beschäftigten eines Unternehmens zu jedem Zeitpunkt optimal zu decken. Dazu gehört auch die Fort- und Weiterbildung von Personal, um den Bestand des erforderlichen Know-Hows im Unternehmen aufrechtzuerhalten und auszubauen. 

Wie die Personalplanung mit der Ressourcenplanung zusammenhängt wird schnell deutlich. Die Ressourcenplanung wird begrenzt durch die Zahl des Bestands an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Zeitpunkt der Planung bereits im Unternehmen sind, zuzüglich geplanter Neueinstellungen für das kommende Geschäftsjahr. Sofern der Bedarf der Ressourcenplanung nicht gedeckt ist, muss sich der Personalbereich entscheidenden Fragen stellen: besteht die Möglichkeit interne Ressourcen weiterzubilden, um die Projekte zu besetzen, muss kurzfristig auf kostenintensive externe Ressourcen zurückgegriffen werden oder ist es strategisch sinnvoll, Mitarbeiter einzustellen und die Personalplanung dahingehend anzupassen. Diese Entscheidungen haben darüber hinaus unmittelbaren Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus Arbeitnehmersicht und auf die Unternehmensplanung und Zielerreichung aus Arbeitgebersicht. 

Welche Rolle spielt hierbei die Finanzplanung? 

Grundlegende Aufgabe der Finanzplanung ist es, Transparenz über den Cashflow zu schaffen. Die Planung und Prognose von Zahlungseingängen und -ausgängen nehmen eine existentielle Rolle hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit, der Gewinnsteigerung und damit des Fortbestands des Unternehmens ein. Mit der Ressourcenplanung entscheidet sich, ob die operativen Ziele des Unternehmens mit den vorhandenen Kapazitäten umgesetzt werden können, was im übertragenen Sinne den Cash-In beeinflusst. Das Ergebnis der Personalplanung spiegelt sich demgegenüber im Cash-Out in Form von geplanten Personalkosten wider. Mit einer durchschnittlichen Personalkostenquote von 30% bis 60% bilden Personalkosten einen erheblichen Anteil der Gesamtkosten in Unternehmen. Die Qualität der Finanzplanung hängt demnach (unter anderem) unmittelbar mit der Verzahnung von Ressourcen-, Personal- und Finanzplanung zusammen. 

Warum sollten Ressourcen-, Personal- und Finanzplanung miteinander verknüpft werden? 

Die eingangs geschilderten Probleme sind in der Regel Symptome derselben Ursache: einer mangelnden prozessualen und strukturellen Verknüpfung der Ressourcen-, Personal- und Finanzplanung. Auch wir erleben in zahlreichen Kundenprojekten, dass nahezu keine Schnittstellen zwischen diesen Bereichen existieren. Nur indem man die drei Bereiche miteinander verbindet und einen Informationsfluss zwischen ihnen herstellt, kann eine flexible, schnelle und bedarfsgerechte Projektumsetzung erreicht werden.  

Bei Braincourt haben wir eine eigene Lösung zu diesem Zweck entwickelt: Mithilfe der SAP Analytics Cloud wurde eine Planungslösung realisiert, in welcher sich diese drei Bereiche zusammenfügen.  

Was bietet unsere Resource-to-HR-to-Finance-Planungslösung? 

 

Auf Basis unserer langjährigen Erfahrung im Bereich der Konzeption und Implementierung von Lösungen zur Projekt- und Ressourcenplanung, haben wir ein Konzept für eine integrierte Planungslösung entwickelt und innerhalb der SAC als zentralisiertes und standardisiertes Planungstool implementiert. Wir haben so eine Möglichkeit geschaffen, die Projekt- und Ressourcenplanung der Personalplanung gegenüberzustellen und Auswirkungen auf die Finanzplanung simulieren können. 

In Kombination mit einem modularen Aufbau und der daraus resultierenden hohen Flexibilität zugrundeliegender Vorsysteme konnten wir mit unserer Lösung auch den ersten Platz bei einem offiziellen Hackathon der SAP belegen. So steht eine Vielzahl möglicher Quellsysteme wie z.B. SAP PS, SAP C4C, Salesforce, Jira, SAP HCM, SAP SuccessFactors, SAP Ariba sowie SAP FI/CO zur Verfügung.

Für mehr Infos – werfen Sie einen Blick auf unseren One Pager zur integrierten Project-To-HR-To-Finance-Planung:

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Wenn Sie mehr über das Thema SAC erfahren möchten, schauen Sie gerne in die Aufzeichnung unseres WebCasts rein. 

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