Internationale Leasingbilanzierung

Sie leasen Immobilien, technische Geräte und Fahrzeuge, weil es flexibel ist und Sie Ihr Geld effizienter einsetzen wollen.
Ab 1.1.2019 ändert sich die Bilanzierung von Leasingverhältnissen jedoch grundlegend.

Wir zeigen Ihnen, was sich ändert und wie Sie mit der CCH Tagetik Lease Accounting Solution Ihre Bilanzierung schnell und einfach erstellen können!

Anfrage

 

 

Gerne beraten wir Sie umfassend über den neuen Leasingstandard und stellen ihnen die CCH Tagetik Lease Accounting Solution zum IFRS 16 Starter Kit vor – oder auch den ASC 842 für US-GAAP.

  Facts & Figures

  • IFRS 16 ist erstmalig für Geschäftsjahre, die ab dem 1.1.2019 beginnen, anzuwenden
  • Ein Leasingverhältnis liegt vor, wenn dem Leasingnehmer vom Leasinggeber das Recht zur Nutzung eines bestimmten Vermögenswertes für eine bestimmte Laufzeit eingeräumt wird und der Leasingnehmer dafür im Gegenzug eine Vergütung erbringen muss. Dabei ist das Leasingobjekt ein genau bestimmter Vermögenswert, der einem Leasingverhältnis zugrunde liegt.
    Beispiel: Fahrzeuge, technische Anlagen, IT, Immobilien
  • Der Leasingnehmer muss das Recht zur Nutzung des Leasingobjektes während des Leasingzeitraums als Vermögenswert in der Bilanz ausweisen
  • Hat der Eigentümer das Recht zum jederzeitigen Austausch des Leasingobjekts, liegt grundsätzlich kein Leasingverhältnis vor (z.B. Sixt Card)

Der Leasingnehmer behandelt seine Leasingverträge nach einem einheitlichem Schema und bildet diese bilanziell ab. Dabei werden Finanzierungsleasing- und Mietleasingvereinbarungen in gleicher Weise abgebildet. Eine bilanzneutrale Erfassung von Mietleasing entfällt. Die Erfassung bisheriger Mietleasingvereinbarungen führt zu einer Bilanzverlängerung mit dem Resultat, dass die Eigenkapitalquote sinkt und der Verschuldungsgrad zunimmt. Der Leasingnehmer erfasst für jede Leasingvereinbarung ein sogenanntes „right of use asset”. Der Leasinggeber bildet seine Leasingverhältnisse analog zum alten Standard IAS 17 nicht einheitlich ab, sondern entweder als Finanzierungsleasing oder Mietleasing  Die bisherigen Regelungen des IAS 17 gelten für den Leasinggeber weiter. Die Unterscheidung zwischen Operate-Lease und Finance-Lease fällt weg. Der Leasingnehmer aktiviert analog zum „Finance-Lease“ grundsätzlich den als „right-of-use“ bezeichneten Vermögenswert und passiviert die Leasingverbindlichkeit gegenüber dem Leasinggeber. „Alle“ Leasingverhältnisse werden zukünftig in der Bilanz des Leasingnehmers ausgewiesen. Die bisher als sonstige finanzielle Verpflichtung im Anhang angegebenen „Operating-Lease“-Verträge werden dabei bilanzwirksam. Für Unternehmen, die Grundstücke oder andere hochwertige Vermögenswerte anmieten, wird die Bilanzierung durch Anwendung des IFRS 16 eine große Veränderung darstellen. Die Bilanzstruktur verändert sich im Hinblick auf Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, bilanzielle Verschuldung, ROCE, Capex, Zinsaufwand und auf der anderen Seite EBIT und EBITDA. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit verschiebt sich zu Gunsten des Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Das Leasingverhältnis kann mehrere Leasingkomponenten umfassen. IFRS 16 gewährt hierbei dem Leasingnehmer ein Wahlrecht, auf die Trennung in Leasing- und Nichtleasingkomponenten zu verzichten. Leasinggeber müssen die Trennung in Leasing- und Nichtleasingkomponenten zwingend gemäß IFRS 15 vornehmen. Ein Beispiel hierzu ist ein Leasingvertrag über ein PKW mit zugehörigen Wartungsvertrag. Der Wartungsvertrag stellt keine Leasingkomponente dar und ist nach anderen IFRS zu bilanzieren.

Die Leasingrate ist die Zahlungen des Leasingnehmers an den Leasinggeber während der Laufzeit der Leasingvereinbarung. Diese umfassen:

  • feste Beträge
  • veränderliche Beträge, deren Höhe nicht vom Zeitablauf, sondern von einem Index oder einem Kurs abhängig ist
  • gegebenenfalls Ausübungspreis einer Kaufoption Optionen
  • gegebenenfalls Ausübungspreis einer Kündigungsoption
  • gegebenenfalls Ausübungspreis einer Verlängerungsoption
  • gegebenenfalls Preis einer Restwertgarantie
  • gegebenenfalls Zahlungen für weitere Komponenten in der Leasingvereinbarung

Die Laufzeit einer Leasingvereinbarung kann folgende Komponenten umfassen:

  • feste, nicht kündbare Grundmietzeit
  • gegebenenfalls Kündigungsoption
  • gegebenenfalls Verlängerungsoption

Der interne Zinssatz ist der Zinssatz, zu dem der Barwert der Leasingzahlungen gleich ist der Summe aus dem fair value des Leasinggegenstandes und zeigt die Rendite des Leasingverhältnisses an.

Für Unternehmen, die Grundstücke oder andere hochwertige Vermögenswerte anmieten, wird die Bilanzierung durch Anwendung des IFRS 16 eine große Veränderung darstellen. Die Bilanzstruktur verändert sich im Hinblick auf Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, bilanzielle Verschuldung, ROCE, Capex, Zinsaufwand und auf der anderen Seite EBIT und EBITDA. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit verschiebt sich zu Gunsten des Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Ihre Vorteile durch die CCH Tagetik Lease Accounting Solution

  • Vorkonfigurierte Lösung für IFRS 16 / ASC842, um den Wechsel zum neuen Leasingstandard zu vollziehen
  • Integrierter Datenspeicher zur Verarbeitung großer Mengen an Leasingverträgen
  • Datenmodell, Workflow und Berichtswesen inklusive
  • Konzernweite Vereinheitlichung des Leasingstandards
  • Workflowbasiert
  • Schnelle Erfassung der Verträge und bilanzielle Umsetzung
  • Datenvalidierung
  • Mehr Zeit für Analyse, Szenariodarstellungen und Planung
  • Das Tagetik Leasingtool lässt sich in alle bestehenden BI-Landschaften integrieren
  • Die Anbindung an das CPM lässt sich über eine ETL-Schnittstelle realisieren
  • Schneller Verarbeitungsprozess für große Datenmengen
  • Lesen und Schreiben von int. und ext. Datenquellen
  • Erweiterbare Rechenlogiken
  • Unterstützung vollständig oder teilweise rückwirkende Anwendung
  • Unterstützung der Anhangsangaben nach IFRS 16 und ASC 842 (Disclosuremanagement)
  • Vorkonfiguriertes Berichtsset (Reportingtool)
  • Prozesskontrolle aller Verarbeitungsschritte (Anpassungsprozess, Freigabeprozess, Konsolidierungsprozess) über das Dashboard
  • Vorkonfigurierter Workflow für den gesamten Bilanzierungsprozess

Lösungarchitektur

Die CCH Tagetik Lease Accounting Solution besitzt eine modulare Applikationsarchitektur. Das bedeutet, dass die Unternehmen nur die Module implementieren müssen, die sie zur Abdeckung ihrer Anforderung benötigen.

  • Das Diagramm zeigt die Funktionsbausteine unserer integralen Lösung
  • Jedes Modul unterstützt jeden Prozessschritt separat
  • Das reduziert die Komplexität und die Kosten

Überblick über die integrierte Lösung

Die CCH Tagetik Lease Accounting Solution ist eine Stand Alone Lösung, die sich in Ihre BI-Landschaft nahtlos integriert.

  • Single end-to-end Lösung
  • Einfache Integration in die bestehende Architektur
  • Flexible und anpassbare Regeln
  • Modulare Implementierung

Einladung zur Live Demo der CCH Tagetik Lease Accounting Solution

Gerne präsentieren wir Ihnen eine Live Demo der Leasing Solution von CCH Tagetik. Gemeinsam mit unserem Partner, die CCH Tagetik, geben wir Ihnen einen Einblick zur erfolgreichen Einführung der Lease Accounting Lösung und zeigen Ihnen, wie Sie damit Ihre IFRS 16 Anforderungen effizient abbilden können. Sie erfahren mehr zu den funktionellen Möglichkeiten der Lease Accounting Solution, welche Herausforderungen für eine effiziente Einführung zu beachten sind und wie sich die Lösung in die vorhandene Infrastruktur einbinden lässt (Cloud vs. On-Premises, ERP Integration oder Stand-Alone).

Anmeldung zur Live Demo

Kurt Witzler

Manager

Kontakt
+49 711 75 85 80 0
Kurt.Witzler@braincourt.com